Führung zur Klarheit
Gisela Schulz
 
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    Lassen Sie uns zum Licht schauen, während dieses großen Wandels.

    Über 2012 ist viel geschrieben worden und ich möchte dieses Thema hier nicht vertiefen. – Für ein interessantes Buch zu dieser Zeitenwende halte ich „Schlange des Lichts“ von Drunvalo Melchizedek.

    Für jene Menschen, die sich bisher nicht ausgiebig mit dem Thema befaßt haben, hier eine kurze Zusammenfassung:

    In den letzten 12.920 Jahren hat sich die Erde vom Zentrum der Galaxie weg bewegt. Am 21. Dezember 2012 wird die Erde in das Zeichen des Wassermann eintreten und sich damit zum ersten Mal wieder auf das Zentrum der Galaxie zubewegen.

    Selbst ohne jegliches kosmologische Verständnis, leuchtet es ein, daß das einen sehr großen Wandel darstellt. Rein energetisch ist es ein riesiger Unterschied, ob sich etwas von einem Zentrum hinweg oder zu ihm hin bewegt.

    Das bedeutet, daß sich die Erde energetisch verändert.

    Dieses Auf und Ab währt schon ewig. Es ist ein großer Kreislauf. Den Naturvölkern sind diese Dinge sehr wohl bekannt. Seit Jahrtausenden begleiten sie diese Zeiten mit Ritualen, um der Erde zu helfen. Auch den Hindus und den Tibetern sind diese Dinge vertraut.

    Man nennt diese Zeiten auch die absteigenden und die aufsteigenden Zeitalter. Im Hinduismus spricht man von Yugas. In der Zeit des Abstiegs bewegen sich die Menschen immer stärker in den Verstand und in die Materie hinein. Während sie in der Zeit des Aufstiegs im Herzen und im Geist verbunden sind – deshalb wird diese Zeit auch das goldene Zeitalter genannt.

    Bei den letzten beiden Wendungen, also vor 13.000 und vor 26.000 Jahren, veränderte sich die Erdachse auf dramatische Weise. Es gab Verschiebungen des Nordpols und damit hat sich das magnetische Feld der Erde verändert.

    Auch jetzt hat sich das Magnetfeld verändert. – Und Wissenschaftler halten es für möglich, daß es auch dieses Mal eine dramatische Veränderung gibt. Seit 1997 wurde das Magnetfeld insgesamt instabil. Man zieht sogar in Betracht, daß es eine Umkehrung der Pole geben könnte.

    Bisher haben sich viele Menschen unserer heutigen Zeit darauf konzentriert, daß der Maya-Kalender mit dem Jahr 2012 endet. Doch durch die Maya in Guatemala konnten wir nun erfahren, daß sie am 18./19. Februar 2013 die erste Zeremonie der neuen Zeit veranstalten werden!

    *  *  *

    Sri Yukteswar, ein großer indischer Heiliger, erläutert die großen Zeitzyklen in seinem Buch „Die Heilige Wissenschaft“.

    Seine Darstellung basiert auf einem Zyklus von 12.000 Jahren. Er erklärt die verschiedenen Charaktere der einzelnen Yugas, aus denen sich die aufsteigenden und absteigenden Zyklen zusammensetzen.

    Nach seiner Darstellung befinden wir uns jetzt bereits im Dwapara-Yuga – dem Zeitalter, in dem der menschliche Intellekt die feinstofflichen oder elektrischen Kräfte und deren Eigenschaften wieder begreifen kann.

    Der am weitesten entfernt liegende Punkt wurde bereits um 499 n. Chr. erreicht. Seither bewegt sich die Erde wieder auf den höchsten Punkt zu.

    Schaut man sich die Beschreibung der Charaktere der einzelnen Yugas  und den entsprechenden Entwicklungsstand der Menschen an, erscheint Sri Yukteswars Darlegung ebenso zeitgemäß.

    Danach kämen wir mit unserer Vorstellung vom Ereignis im Jahr 2012 ganze 1.513 Jahre zu spät. Doch die Veränderungen der Erde zeigen, daß sie jetzt vor einem großen Wandel steht.

    *  *  *

    Nun noch ein paar ganz persönliche Worte von mir:

    Wenn der Frieden und die Liebe, die ein Mensch ausstrahlt, schon immer wichtig waren – so hat das jetzt eine noch viel höhere Bedeutung. Nicht nur für uns und unsere Familien, sondern auch für unsere Erde.

    Das macht es noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, in unsere Mitte zu gehen. In unser Herz. Und aus unserem Herzen heraus zu leben. Denn das bedeutet Heilung. In unseren Körpern, in unseren Familien und für unsere große geliebte Mutter Erde. 

    Aus meiner Sicht ist eine Aufstiegsstimmung ebenso wenig dienlich, wie eine Untergansstimmung. – Ich halte es für das Beste, einfach da zu sein. Immer ganz da. Voll und ganz gegenwärtig im Jetzt.

    Die Freude in unseren Herzen ist das Wichtigste.

    In sich ruhend. Ohne Angst. Der inneren und der göttlichen Führung vertrauend. – Das halte ich jetzt für das Beste. Das halte ich 2012 für das Beste. Und das halte ich auch danach für das Beste.

    Je näher wir dem Zentrum der Galaxie kommen, desto leichter wird es den Menschen fallen, sich auch wieder zu ihrem eigenen Zentrum hin zu bewegen. Alles wird dann sehr viel schneller gehen.

    Wer das jetzt schon vermag, wird zum Wegbereiter für die neue Zeit. Er befreit nicht nur sich selbst aus den alten Strukturen, er wird so auch zu einem wahrhaft Dienenden. Er dient in Liebe, allem was ist.

    Ich bin überzeugt: Unser Herz wird uns den Weg weisen. In allen Zeiten. Denn es kennt die Ewigkeit, in der alles Wissen liegt.

    Das ist die Kraft, die wir brauchen. Von hier aus, gibt es für alles einen Weg. Und sollte es zu Turbulenzen kommen, lassen Sie uns an das Licht denken. Und an das Licht glauben.

    Das Leben ist fließen, es geht immer weiter.